Mind|Things im Uni-Newsletter

Die Sammlungen des Museums der Universität Tübingen MUT (4): Die Psychologische Sammlung.

Die Psychologische Sammlung & das Ausstellungsseminar „Mind|Things“

Dass Technik für die Wissenschaft fast in allen Bereichen zwingend geworden ist, braucht man Studierenden und Forschern, die Rechner benutzen, nicht ausführlich zu erklären. Für die Entwicklung dieser Geräte ist eine Vorarbeit nötig, die durch Mechaniker, Ingenieure und Konstrukteure erledigt wird.

Plakat-MindThings

Beispielhaft für die Bedeutung der Konstrukteure für die wissenschaftliche Innovationsfähigkeit steht die Sammlung des Psychologischen Instituts der Universität Tübingen. Seit über 40 Jahren entwarf, baute oder veränderte der Feinmechaniker des Instituts, Wolfgang Kern, Instrumente zur Messung und Quantifizierung des Verhaltens und damit der Gehirnaktivitäten von Probanden. Letztes Jahr ging er vorzeitig in den verdienten Ruhestand, seitdem übernimmt sein Nachfolger Stefan Elsässer die Betreuung der Objekte.

Die Forscher reflektieren die Bedeutung solcher Instrumente, solange sie für ihre Arbeit von Nutzen sind. Sobald aber die Instrumente ihre Schuldigkeit getan haben, wird ihnen kaum mehr Beachtung geschenkt. Am Psychologischen Institut verwahrte Wolfgang Kern sie deshalb in einem Kellerraum, allerdings weder systematisch noch unter Beachtung gängiger musealer Kriterien für die Inventarisierung und Konservierung. Professor Dr. Stephan Schwan vom Institut für Wissensmedien (IWM) hat vor einigen Jahren die Objekte inventarisieren und potentielle Ausstellungsprojekte entwickeln lassen.

Der ganze Artikel unter: http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2011/4/forum/6.html

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