Stärkung der Schulpsychologie in Baden-Württemberg

Der Start des Kompetenzzentrums für Schulpsychologie an der Universität Tübingen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg.

Als eine Konsequenz der Amokläufe in Winnenden und Wendlingen hat das Land Baden-Württemberg die Stärkung der Schulpsychologie beschlossen. Dieser Ausbau erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen, die sich in einer Ausschreibung des Landes mit einem innovativen Lehr- und Forschungskonzept durchsetzen konnte. Dieses sieht eine besonders enge Zusammenarbeit von Psychologie und Empirischer Bildungsforschung vor. 

Ein wesentlicher Schritt bei der Stärkung der Schulpsychologie im Land Baden-Württemberg ist die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Schulpsychologie durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Das Kompetenzzentrum wird weit reichende Aufgaben in den Bereichen Prävention, Aus- und Weiterbildung von Schulpsychologen, Entwicklung von Trainingskonzepten sowie an der Schnittstelle Forschung und Praxis übernehmen. Es wird in den Räumen der Universität angesiedelt sein.

Am Donnerstag, dem 12. Januar 2012, werden das Land Baden-Württemberg und die Universität Tübingen das neue Kompetenzzentrum feierlich eröffnen. Die Eröffnungsfeier findet von 16.00 bis 17.30 Uhr im neuen Vorlesungssaal des Fachbereichs Psychologie (Schleichstraße 4, Hörsaal 4 329, Eingang Liebermeisterstraße) statt. 

Das Thema der Eröffnungsveranstaltung lautet „Was kann die Schulpsychologie leisten?“ Ministerialdirektorin Dr. Margret Ruep wird die Bedeutung der Schulpsychologie für das Land Baden-Württemberg hervorheben. Der Vorsitzende des Landesverbandes der Schulpsychologen in Baden-Württemberg e.V., Dr. Wolfgang Ehinger, schildert die neuen Herausforderungen an die Schulpsychologie aus der Sicht der Praxis. Als Vertreter der Universität beleuchten Prorektorin Prof. Dr. Stefanie Gropper, Prof. Dr. Hans-Christoph Nürk, Prof. Dr. Martin Hautzinger sowie Prof. Dr. Ulrich Trautwein die Rolle der Schulpsychologie an der Universität Tübingen sowie die Herausforderungen an der Forschungs-Praxis-Schnittstelle.

 

(Quelle: Universität Tübingen; Link zum Artikel)

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