Team /Bilder

30 motivierte Studierende aus diversen Fachbereichen konzipierten und planten das Ausstellungsprojekt. Für effizientere Arbeit wurde die Gruppe in kleinere Teams aufgeteilt, die jeweils einen Teilbereich der Konzipierung übernahmen. Betreut wurden die Studierenden von Frank Duerr, der in seiner Tätigkeit als Mitarbeiter des MUT schon Ausstellungen konzipierte wie Himmel oder KörperWissen. Sein Buch Ausstellungen machen erscheint 2013 im UTB Verlag.

Gesamtleitung

  • Frank Duerr M.A. (MUT)

Projektmanagement

  • Karina Dipold

Fundraising / Finanzierung, Audiovisuelle Medien

  • Teamleitung: Margret Hanf
  • Johanna Kilger
  • Yagmur Koreli
  • Marion Peuckert
  • Thomas Beck
  • Sabine Jäger

Ausstellungskonzipierung, Ausstellungsgestaltung

  • Teamleitung: Simon Schütz
  • Annmargrit Albert
  • Daniela Fischer
  • Irena Dsheren Lenz
  • Katharina Reitz

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbemaßnahmen

  • Teamleitung: Filip Njezic
  • Eva Maria Burk
  • Jana Freiberger
  • Heiko Klumpp
  • Verena Lingel
  • Stefanie Weisser
  • Corinna Spehle

Zielgruppenanalyse, Eventmanagement, Recherche Institutsgeschichte

  • Teamleitung: Moritz During
  • Robert Schlösser
  • Lea Scheitenberger
  • Maria Kuhndt

Kooperationen, Pädagogisches Begleitprogramm, Recherche Neueste Forschung

  • Teamleitung: Izabella Demirchyan
  • Christian Bornefeld
  • Amalia Witt
  • Anna Oesterle
  • Nina Schöttle
  • Johanna Schwedhelm

Bildergalerie

Hier haben wir eine Auswahl an Bildern erstellt, die die Arbeitsgruppen bei der Arbeit zeigen:

Seminar

Ausstellungsprojekt „Mind|Things – Kopf|Sache. Eine Ausstellung in der Psychologischen Sammlung des Museums der Universität Tübingen MUT“ Praxisseminar mit Frank Duerr M.A. (MUT).

Innerhalb eines zweisemestrigen Kurses werden Ausstellungstheorie und -praxis vermittelt und parallel dazu das erworbene Wissen in einer Dauerausstellung umgesetzt. Die Studierenden erstellen selbstständig, auf Basis einer vorgegebenen Idee und unterstützt durch Experten, ein konkretes Konzept, suchen Objekte, kümmern sich um Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Gestaltung und Museumspädagogik und realisieren und verantworten die Präsentation der Exponate. Sie lernen aktiv die vielfältigen Anforderungen des Ausstellungsmachens als ein spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld wissenschaftlichen Arbeitens kennen und erwerben Schlüsselqualifikationen, die in unterschiedlichsten Berufen und Gesellschaftsbereichen anwendbar sind. Über die eigene Fachdisziplin hinaus lernen die Studierenden Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftsrelevante Schwerpunkte zu setzen.
Thema und Ziel des Projekts ist die Aufarbeitung und Instandsetzung der Psychologischen Sammlung des Museums der Universität Tübingen als dauerhafte Schausammlung.

Themen

  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Ausstellung
  • Thema konkretisieren und Ausstellungskonzept erarbeiten
  • Wissenschaftliche Erarbeitung eines Projekts
  • Recherche und Auswahl von Objekten
  • Finanzierung der Ausstellung, Fundraising
  • Personalplanung
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Planung, Realisierung und Gestaltung eines Ausstellungskatalogs
  • Verfassen und Redigieren von Texten
  • Raumgestaltung und Objektpräsentation
  • Eventmanagement
  • Evaluation der Ergebnisse

Ziele

Museale Erarbeitung eines gesellschaftlich und wissenschaftlich aktuellen Themas; Erwerb ausstellungsspezifischer und berufsorientierter Schlüsselqualifikationen: Team- und Kommunikationsfähigkeit, zielgerichtetes Arbeiten, Medienkompetenz, psychologische und apparative Grundlagen, Projektmanagement

Literatur

Philipp Aumann, Ernst Seidl: MUT zum „KörperWissen“! Aufgaben und Strategien des Museums der Universität
Tübingen, in: Cornelia Weber, Klaus Mauersberger (Hg.): Universitätsmuseen und -sammlungen im Hochschulalltag.
Aufgaben – Konzepte – Perspektiven. Beiträge zum Symposium vom 18.–20. Februar 2010 an der Humboldt-
Universität zu Berlin, Berlin 2010, S. 119–126
Tony Bennett: The Birth of the Museum. History, Theory, Politics, London 1995
Lorraine Daston, Katharine Park: Wunder und die Ordnung der Natur 1150–1750, Frankfurt am Main 2002
David Dernie (Hg.): Ausstellungsgestaltung. Konzepte und Techniken, Ludwigsburg 2006
Deutscher Museumsbund, Bundesverband Museumspädagogik e. V. (Hg.): Qualitätskriterien für Museen: Bildungsund
Vermittlungsarbeit, Berlin 2008
Frank Duerr: Die Entstehung des ‚Himmels‘. Idee – Konzept – Umsetzung einer Ausstellung, in: Der Himmel. Wunschbild
und Weltverständnis, hg. von Ernst Seidl, Philipp Aumann und Frank Duerr, Tübingen 2011, S. 27–32
Annelise Fechner-Mahn: Erinnerungen an Traugott Konstantin Oesterreich, in: Psychologie und Geschichte, Heft 1/2
2002, URL: http://journals.zpid.de/index.php/PuG/article/view/294 (zuletzt abgerufen am 11.06.2012)
Bernhard Graf, Astrid B. Müller (Hg.): Sichtweisen. Zur veränderten Wahrnehmung von Objekten in Museen
(= Berliner Schriften zur Museumsforschung 19), Wiesbaden 2005
Anke te Heesen, Petra Lutz: Dingwelten. Das Museum als Erkenntnisort, Köln 2005
Erich M. von Hornbostel: Über optische Inversion, in: Psychologische Forschung. Zeitschrift für Psychologie und ihre
Grenzwissenschaften 1 (1922), S. 130–156
Joachim Huber, Karin von Lerber: Handhabung und Lagerung von mobilem Kulturgut. Ein Handbuch für Museen,
kirchliche Institutionen, Sammler und Archive, Bielefeld 2003
ICOM-Schweiz (Hg.): Vom Umgang mit Museumsobjekten. Handhabung – Transport – Lagerung, 1988
William Ittelson: The Ames Demonstrations in Perception. A Guide to their Construction and Use, Princeton 1952
Hartmut John, Susanne Kopp-Sievers (Hg.): Sicherheit für Kulturgut. Innovative Entwicklungen und Verfahren, neue
Konzepte und Strategien, Bielefeld 2001
Hermann Kalkhofen: Anorthoskop (Plateau 1836) und anorthoskopische Erscheinungen, Göttingen 2000
Gottfried Korff: Museumsdinge. deponieren – exponieren, Köln/Weimar/Wien 2002
Stefan Lautenbacher, Astrid Schütz, Herbert Selg (Hg.): Psychologie – Eine Einführung in ihre Grundlagen und
Anwendungsfelder, Stuttgart 2005
Thomas Macho: Sammeln in chronologischer Perspektive, in: Theater der Natur und Kunst. Wunderkammern des
Wissens, Bd. 2: Essays, hg. von Horst Bredekamp u. a., Berlin 2000, S. 63–74
Krzysztof Pomian: Der Ursprung des Museums. Vom Sammeln, Berlin 1988
Viktor Sarris: Methodologische Grundlagen der Experimentalpsychologie 2: Versuchsplanung und Stadien,
München 1992
Günter Spur: Industrielle Psychotechnik – Walther Moede: Eine biographische Dokumentation, München 2008
Gerhard Stemmler u. a.: Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung, 7., vollst. überarb. Aufl.,
Stuttgart 2010

Leistung

Aktive Mitarbeit in einem zweisemestrigen Kurs à 2 Wochenstunden + Realisierung, Durchführung und Nachbereitung der Ausstellung in selbstverantwortlicher Gruppenarbeit, Lerntagebuch

Termine

Dienstags, 18-20 Uhr

Ort

Raum 4231, Sockelgeschoss des Institutsgebäudes der Psychologie, Schleichstraße 4 (Alte Frauenklinik)

ECTS-Punkte

15

Teilnehmer

35

Leitung

Frank Duerr

Frank Duerr M.A. (MUT)
Seit 1. Mai 2011 ist Frank Duerr Wissenschaftlicher Mitarbeiter am MUT und Lehrbeauftragter des Career Service.
Er ist Doktorand der Allgemeinen Rhetorik und Teilnehmer des Projekts "Sprache und Kognition" des Forum Scientiarum.